Auf der Ausstellung waren über sechshundert verschiedene Apfel- und Birnensorten zu sehen, überwiegend alte Sorten. Die Besucher hatten die Möglichkeit, einige Sorten sowie Obstprodukte zu verkosten, sich von Experten beraten zu lassen oder eigenes Obst zur Bestimmung mitzubringen.
Den gesamten Samstag (27. 9.) über fand eine Konferenz statt, die sich vorrangig an Fachleute richtete. Es wurden Vorträge über Obstbäume, Streuobstwiesen, Biodiversität, den Klimawandel und viele weitere Themen gehalten.
Die Präsentation über die Aktivitäten des ČSOP im Projekt OkliBio hielt Ing. Martin Lípa. Er sprach über die Verbreitung von Informationen über alte Sorten sowie über die Anbautechnologie von Hochstämmen, den Schutz von Streuobstwiesen in der Tschechischen Republik und informierte über Seminare und Kartierungen, die im Rahmen des Projekts durchgeführt werden. Zudem stellte er die Webseite und alle weiteren Tätigkeiten vor, die der ČSOP im Rahmen des Projekts ausübt.
Die vollständige Präsentation finden Sie hier.
Die Präsentation des Instituts IOER widmete sich ebenfalls dem Projekt OkliBio und stellte dessen Partner und Ziele vor. Des Weiteren wurde der Begriff „Streuobstwiese“ erläutert – welche Biotoptypen dort zu finden sind, wie diese identifiziert werden und welche Vorteile diese Standorte sowohl in den Baumkronen als auch am Boden bieten. Es wurde zudem hervorgehoben, auf wie viele Arten Streuobstwiesen der Natur helfen: Sie reduzieren beispielsweise die Erosion, bieten Lebensraum für eine Vielzahl von Tieren und bewahren alte Landsorten.
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